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Verabschiedung von Pfr. Reitmayer am 6.11. um 15 Uhr
Am Sonntag, den 6.11.2011 verabschiedet die Evangelisch-Lutherische Kreuzkirchengemeinde in Hamme ihren langjährigen Pfarrer Bernd Reitmayer. Der 53-jährige übernimmt Anfang Dezember zwei Kirchengemeinden der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in der Nähe von Osnabrück.
Mit einem Gottesdienst um 15 Uhr in der Kreuzkirche, Gahlensche Str. 146 verabschiedet die Kirchengemeinde Reitmayer und seine Gattin Angelika, die noch in der gleichen Woche nach Bad Essen-Rabber umziehen. Dort und im 15 km entfernten Lübbecke-Blasheim wird Reitmayer vom 1. Advent an tätig sein.
Der aus Lippe stammende Reitmayer hatte nach Ausbildung in Oberursel, Tübingen und St. Louis (USA) und Vikarszeit in Witten seine erste Pfarrstelle in Wolfsburg. Von dort war er mit Ehefrau und vier Kindern vor fünfzehn Jahren nach Bochum-Hamme gekommen. Zehn Jahren lang war er dann auch für die SELK-Gemeinde in Recklinghausen/Herne zuständig. In Bochum war Reitmayer neben seinem Pfarramt zuerst Mitarbeiter, später dann Vorsitzender des ständigen Ausschusses der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen, sowie Mitbegründer der Stadtteilkonferenz „Hammer Runde“. Außerdem ist er in der Theologischen Kommission seiner Kirche sowie als Redakteur eines kirchlichen Nachrichtendienstes tätig.
"Ich bin zwar auf dem Dorf groß geworden," sagte Reitmayer, "aber jetzt werde ich nach der Arbeit in zwei Großstädten zum ersten Mal für Kirchengemeinden in zwei Dörfern zuständig sein." Er sei schon sehr gespannt, wie sich das kirchliche Leben auf dem Dorf von dem in der Stadt unterscheide, so Reitmayer. Pfarrstellen der SELK werden durch Gemeindewahl besetzt. Anfang Juli hatten die beiden Dorfgemeinden Reitmayer in ihre unbesetzte Pfarrstelle gewählt.
26.6.: Kirchenvorstand wiedergewählt
Bärbel Weisbrich, Birgit Wellner und Udo Drewes, deren sechsjährige Amtszeit ausgelaufen war, wurden von der Vollversammlung der Kreuzgemeinde am 26. Juni 2011 fast einstimmig wiedergewählt. Neben ihnen gehören derzeit Hans Weckmüller und Kassenführer Peter Liese zum Kirchenvorstand. Vorsitzender des Vorstandes ist der Pfarrer der Kreuzgemeinde, Bernd Reitmayer.
2.6.: Begeisterndes Kindermusical im Saal der Kreuzgemeinde
Allgemeine Kirchenmusiktage in Bochum
Mit einem begeisternden Musical vor vollem Haus begannen am Himmelfahrtstag im Gemeindezentrum der Kreuzgemeinde Bochum die diesjährigen Allgemeinen Kirchenmusiktage der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK). Der Vorsitzende des Amtes für Kirchenmusik (AfK) der SELK, Pfarrer Edmund Hohls (Saarbrücken), eröffnete die jährlich stattfindende Fortbildung des AfK, die in diesem Jahr unter dem Thema „Aus dem Munde der jungen Kinder“ stand.
So bildete das Musical „Jesus bleibt stehen“ einen passenden Auftakt, der anschaulich das Thema eröffnete. 24 Kinder und ihre Eltern aus den Gemeinden der SELK in Düsseldorf, Radevormwald und Bochum haben in knapp vier Wochen das Musical von Thomas Nickisch (Radevormwald), Kantor im Sprengel West der SELK, erarbeitet und unter seiner Leitung auf die große Bühne der Kreuzgemeinde gebracht.
In zwei Seminaren wurde unter Leitung von Barbara Völkel (Stimmbildung) und Britta Lennardt (Theaterpädagogik) in zwei Arbeitsbereiche theoretisch und praktisch-kurzweilig eingeführt. Daneben vermittelte ein Bläserseminar mit Solotrompeter Roger Zacks und Trompetendozent Tobias Füller Grundlegendes und Weiterführendes für Blechbläserinnen und Blechbläser. Im Einzelunterricht konnten Instrumentalfertigkeiten weiter ausgebaut werden. Über 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen vier Sprengeln der SELK waren bei der Epiphanias-Gemeinde und bei der Kreuzgemeinde zu Gast.
Mit einem von den Teilnehmern der AKT mitgestalteten Gottesdienst in der Epiphanias-Kirche, in dem Pfarrer Karl-Heinz Gehrt in seiner Predigt unter dem Titel „Da steckt Musik drin“ das Bibelwort „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit“ auslegte, endeten die Musiktage am 5. Juni.
30.5.: Gemeindeversammlung beschließt "Alles bleibt, wie es war"
Diskussionsprozess zur Gemeindezukunft beendet
Die Vollversammlung der Kreuzgemeinde beschloss am 30. Mai 2010, dass in der Gemeinde alles erst einmal so bleiben soll, wie es ist. Damit ist auch der langjährige Diskussionsprozess zur Gemeindezukunft beendet. Die wichtige Vorentscheidung, am gewohnten Standort an der Gahlenschen Straße zu bleiben, hatte die Vollversammlung schon am 7. März getroffen.
Neben dieser Entscheidung standen Wahlen auf der Tagesordnung: Hans Weckmüller wurde zum Kirchenvorsteher gewählt, Udo Drewes und Alexandra Polei zu Verteretern der Gemeinde bei der Bezirkssynode. Axel Bender wurde zum Vorsitzenden der Finanzkommission, Heinrich Leffek zum Vorsitzenden der Baukommission gewählt.